Es geht nicht voran – zum Umgang mit Stillstand in forensischer Therapie (2 Tages-Workshop)
Dr. Steffen Lau, Annika Gnoth

Die meisten forensischen Therapien verlaufen ohne grössere Probleme, das Ziel des Massnahmevollzugs ist ohne gravierende Schwierigkeiten zu erreichen. Ein Teil der Behandlungen ist allerdings mühevoll, Patienten bzw. Klienten werden als „schwierig“ erlebt und gelegentlich beklagen Therapeuten resignativ, dass sich bei manchen behandelten Straftätern keine bedeutenden Veränderungen abzeichnen, sodass gegenüber dem Auftraggeber die Effektivität der durchgeführten Massnahmen in Frage gestellt wird. Durch theoretischen Input, Erfahrungsaustausch und Fallarbeit (gerne auch durch Beiträge der Teilnehmer) werden im Workshop Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, wie mit einem vordergründig aussichtslosen Therapieprozesses umgegangen werden könnte, um einer entwicklungshemmenden resignativen Haltung entgegenzuwirken.